Der EV Moosburg hat am Sonntagabend beim EHC Straubing zwei hart umkämpfte Punkte eingefahren. Nach einer zähen und teils nervösen Partie setzten sich die Grün Gelben am Pulverturm schließlich mit 3:2 nach Verlängerung durch.
Von Beginn an machte Straubing den Dreirosenstädtern das Leben schwer. Der EHC agierte aggressiv, störte früh das Moosburger Tun und lauerte immer wieder auf Konter. „Es war ein sehr schweres Spiel“, fasste EVM-Coach Markus Knallinger zusammen. „Straubing hat uns wie schon in der Vorwoche früh unter Druck gesetzt und es sehr eng gemacht.“
Trotz des druckvollen Starts der Hausherren erzielten die Moosburger das erste Tor: In der 26. Minute traf Fabian Birner auf Zuspiel von Mario Strobel zum 1:0. Doch die Freude währte nicht lange, denn nur vier Minuten später glichen die Gastgeber aus. Im Schlussdrittel gerieten die Isarstädter dann in Rückstand, als Straubing in der 52. Minute das 2:1 erzielte.
Erst in der Schlussphase fand der EVM wieder zu seinem Spiel. In Überzahl glich Nik Unuk in der 57. Minute nach schöner Vorarbeit von Stefan Groß zum 2:2 aus. In der anschließenden Overtime sorgte Jakub Felsöci schließlich für die Entscheidung: Nach einem präzisen Zuspiel von Kevin Aigner erzielte er den viel umjubelten Siegtreffer zum 3:2.
Trotz des Erfolgs war Coach Knallinger mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht rundum zufrieden: „Wir sind sehr schwer in Tritt gekommen. Der Spielaufbau war zu langsam, die Pässe ungenau. Wir haben es uns selbst schwer gemacht, weil wir nicht clever und schnell genug gespielt haben.“ Auch in der Defensive habe es zu viele einfache Fehler gegeben: „Das hat Straubing immer wieder zu Chancen eingeladen.“
Positiv bewertete der Coach aber die Moral seiner Mannschaft: „Kurz vor Ende liegen wir 2:1 zurück, schaffen den Ausgleich und holen uns dann den Sieg. Mit diesen zwei Punkten muss man zufrieden sein.“
Auf die kommenden Aufgaben blickend forderte Knallinger jedoch eine Steigerung: „Wir müssen als Einheit noch besser zusammenarbeiten und die Verbindung zwischen Stürmern und Verteidigern verbessern. Es sind Kleinigkeiten, aber die entscheiden am Ende Spiele.“
Am nächsten Wochenende warten mit Pegnitz und Selb zwei anspruchsvolle Gegner auf die Grün Gelben. „Da müssen wir als Mannschaft und Trainer gemeinsam noch geschlossener auftreten“, betont Knallinger. „Dann werden wir auch wieder die Leistung zeigen, zu der wir fähig sind.“
Unsere Torschützen: Fabian Birner (Strobel), Nik Unuk (Groß), Jakub Felsöci (Aigner)
Strafminuten: 16/14
Für Interessierte: Busabfahrt am Freitag nach Pegnitz ist um 14:30 uhr, am Sonntag nach Selb um 12:00 uhr – jeweils ab der Clariant Arena
